Aus dem Landesverband

Unter dem Motto „Branche im Aufbruch“ fand der Thementag „VKD Impulse“ statt. Von Berlin bis Bayern waren rund 100 Köchinnen und Köche aus ganz Deutschland der Einladung des Verbands der Köche Deutschlands (VKD) zum Thementag am 16./17. September 2022 gefolgt.
Mit einem entspannen Get-together unter Kolleg:innen startete der Thementag „VKD Impulse“ im ClassicX Landhaus & Hotel im rheinland-pfälzischen Gensingen. Grillexperte Christian Münz, Winzer Stefan Breuer und Käse-Spezialist Manuel Geiß sorgten für kulinarische Highlights. Musikalische Begleitung gab es mit der Band „Yeni & Friends“. „Wir wollten der VKD-Familie endlich wieder einen Rahmen bieten, um sich persönlich auszutauschen und zu networken“, sagt VKD-Präsident Daniel Schade. „Das kam in den vergangenen Jahren leider zu kurz.“ Fachliche Impulse und kulinarische Kostproben
Das Programm am Samstag, den 17. September, wartete mit acht Vorträgen und drei Workshops auf: Der ehemalige Sternekoch Franz Keller präsentierte unter anderem sein aktuelles Buch zum Thema Fake Food, Teppanyaki-Meister Xiao Wang von Bohner zerlegte einen rund ein Meter langen Thunfisch und beim Vortrag von VKD-Ausbildungsexperte Heiko Becker zur Neuordnung der Kochausbildung wurde angeregt diskutiert.
Neben dem fachlichen Input kam die Kulinarik nicht zu kurz: Die Teilnehmenden durften probieren, – zum Beispiel beim Fleischtasting von Otto Gourmet oder beim Workshop #AllesKäse. „Ein klasse Event, wenn man bedenkt, dass es zum ersten Mal stattfand“, findet Impulse-Teilnehmer Hartmut Preis vom Verein der Köche Frankfurt am Main. „Jetzt ist es an uns, den Thementag ,da draußen‘ bekannt zu machen und zu berichten, was die Kolleginnen und Kollegen verpasst haben.“ Wiederholung ist geplant
Unter dem Motto „Impulse nutzen“ diskutierten zum Abschluss des Thementags Barbara Röder, Franz Keller und Hans-Peter Achenbach miteinander und gaben einen kleinen Einblick, wo die Reise in der Branche hingeht. „Dieser erste Auftakt von VKD Impulse war ein Erfolg und hat viele Kolleginnen und Kollegen begeistert. Das Feedback war durchweg positiv und die konstruktive Kritik nehmen wir uns gern zu Herzen. Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Thementag und darauf, dann noch mehr Mitglieder der Köchefamilie zu erreichen“, sagt VKD-Präsident Daniel Schade. Text aus dem VKD Newsletter vom 27.09.22

Die Landesverbände Köche Nord und Niedersachsen tagten am 14. September 2022 in Bremen. Zeitgleich fand auch die Norddeutsche Meisterschaft der Zweigvereine statt, der 26. HELMUT ROOCK POKAL. Wie immer waren die Delegierten, Jugendwarte und Interessierte zur Herbsttagung eingeladen. Die Tagung fand im Schulzentrum Rübekamp in Bremen statt. Die Schule um Schulleiter Börje Horn und Fachlehrer für Köche Laslo Nagy, der auch Jugendwart des Bremer Kochclub ist, haben uns sehr herzlich empfangen. Wir wurden den ganzen Tag über kulinarisch verwöhnt. Es blieben keine Wünsche offen. Zur gemeinsamen Tagung der Landesverbände stand eine lange Tagesordnung an. Ein großer Punkt war der Bericht des Vizepräsidenten Nord Thorben Grübnau. Er berichte über seine ersten 365 Tage im Amt, über das Verbandsgeschehen und über zukünftige Projekte. Auch die aktuellen Themen kamen nicht zu kurz. Danach stellte er sich den vielen Fragen aus der Versammlung, die er geduldig und präzise beantwortetet. Es folgten die Berichte der beiden Landesvorsitzenden. Weitere Themenschwerpunkte war die Neuordnung der Berufe und die daraus resultierenden offen Fragen. Einig war man sich das diese Verordnung viel zu spät kam, man hofft das alle Beteiligten wie Arbeitgeber und deren Ausbilder, Ausbildungsbeauftragen sich der Verantwortung bewusst sind, nach Verordnung auszubilden. Ein sehr gutes Instrument dazu ist die vom VKD angebotene Fortbildung „VKD-ZERTIFIKAT AUSBILDUNG – UPGRADE FÜR EINE ZEITGEMÄSSE AUSBILDUNG – ONLINE SCHULUNG“ das der Landesvorsitzende Thomas Friess der Versammlung vorstellte. Nach der Mittagspause gab es interessante Einblicke in die Gewürze Welt von Hermann Laue aus Ahrensburg. HELA Gewürze ein Jahrzehnte langer Unterstützer der Jugendarbeit im Landesverband Nord und Sponsor des Helmut Roock Pokals, vertreten durch Frederik Minzalff hatte einiges zu Berichten und Vorzustellen. Im Anschluss sprach man über die gemeinsamen Möglichkeiten neuer Projekte der beiden Landesverbände und vereinbarte mehrere Videomettings in naher Zukunft. Natürlich war auch sehr viel Zeit sich gegenseitig auszutauschen, das einige bereits schon am Vorabend der Versammlung taten. Man traf sich zu gutem Bier und leckeren Speisen in der UNION BRAUEREI. Nach der Tagung ging es zum Dinner in die Küchen des Schulzentrum Rübekamp wo sich die BESTEN der Zweigvereine am Herd duellierten. Die „Black Box“ die erst am frühen Mittag bekanntgegeben wurden verheißte schon mal spannende Gerichte. Makrele in der Vorspeise, Hummer im Zwischengang, im Hauptgang Lammrücken, im Dessert Pfirsich, waren die die Stars im Warenkorb. Nach einigen Theoretischen Herausforderungen konnte die Praxis dann um 12:00 Uhr beginnen. Sieger und somit Gewinner des Helmut Roock Pokals 2022 ist das Team um Merle Erythropel und Dirk Becker, das Team startete für den Kochclub Bremen. Auf den zweiten Platz kochte sich das Team Kiel 2 mit Michel Fischer und Philipp Neite. Auf den dritten Plätzen das Team vom Verein der Köche Westküste mit Thorsten Simon und Pascal Lüders und das Team Kiel 1 mit Moritz Bächle und Ben Ole Bednarz. Ein besonderer Dank gilt den Kollegen um den 1. Vorsitzenden des Bremer Kochclubs Joachim Himmelskamp; dem Team der Berufsschule „Schulzentrum Rübekamp“, dem Fachlehrer Team aus Küche und Service, und ganz besonderes den jungen angehenden Fachkräften für den hervorragenden Service, sowie den Juroren aus beiden Landesverbänden. Doch ohne das Sponsoring der Gewürzwerke Herman Laue (HELA) aus Ahrensburg wäre diese Veranstaltung heuer, sowie all die 25 Jahre zuvor nicht möglich gewesen, gerade heute, in für alle in der Branche schwieriger Zeit, eine nicht selbstverständliche Unterstützung, die wir hier im NORDEN sehr schätzen. Text: Thomas Friess

Köche Nord im Tagungsmodus. Der VKD-Landesverband Nord hat sich am letzten Mai-Wochenende 2021 zu seiner Frühjahrstagung getroffen. Dabei wurde nicht nur der Vorstand gewählt, auch die beiden Präsidentschaftskandidaten für die VKD-Präsidiumswahl haben sich vorgestellt. Nach langen Monaten ohne Präsenztermine hat sich der Landesverband der Köche Nord Ende Mai zu seiner Frühjahrstagung in Lübeck getroffen. „Die aktuellen Corona-Zahlen sowie die Räumlichkeiten haben das glücklicherweise zugelassen“, sagt Landesverbandsvorsitzender Thomas Friess. Außerdem waren die rund 20 Teilnehmenden alle vorab getestet. Es wurden zahlreiche Themen besprochen, Pläne für die Zukunft geschmiedet und gemeinsam überlegt, wie die Mitglieder dem Landesverband nach der Pandemie wieder neuen Schwung verleihen können. Auch die beiden Anwärter für das VKD-Präsidentenamt, Daniel Schade und Ralf B. Meneghini, kamen aus Berlin beziehungsweise Baden-Württemberg angereist, um sich ihre Ziele vorzustellen. Dabei standen sie ihren Verbandskolleg:innen Rede und Antwort. „Durch die Präsenzveranstaltung konnten die Teilnehmenden die beiden Kandidaten direkt ansprechen und es entstand eine interessante Diskussion“, so Thomas Friess. Im Stream zugeschaltet war außerdem Thorben Grübnau, Vizepräsidentschaftskandidat für den Block Nord. Neuer, alter Vorstand Während auf Verbandsebene im August online gewählt wird, hat der Landesverband vor Ort über die Besetzung seines Vorstands abgestimmt. Erster Vorsitzender und damit Teil des VKD-Gesamtvorstands bleibt Thomas Friess. Zum zweiten Vorsitzenden wurde Johann Grassmugg, amtierender VKD-Vizepräsident, gewählt. In ihrem Amt als Jugendwarte bestätigt wurden Holger Mootz, Karsten Wiegand, Georg Aechtner und Ole Herrmann. Auch auf den Positionen Schriftführer und Kassenwart gab es keine Veränderungen: Uwe Langbehn und Andreas Viehstädt übernehmen die Ämter jeweils für weitere vier Jahre. „Ich freue mich, dass wir im Vorstand die angefangene Arbeit gemeinsam weiterführen können“, sagt Thomas Friess. „Es macht einfach Spaß, sich für die Kolleg:innen einzusetzen. Der Rückhalt aus Landesverbandsreihen bestätigt unsere Arbeit.“ 

Grußwort zum Jahreswechsel: Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, noch immer bin ich ein wenig ratlos, was ich Ihnen/Euch am Ende dieses äußerst seltsamen Jahres schreiben, raten oder mitteilen sollte und möchte. Vieles geistert mir im Kopf herum, Ideen (manche so unsinnig, dass ich sie gar nicht erst weiterverfolge), Trübsinn (ebenso unsinnig, also verwerfe ich ihn gleich wieder), Zuversicht (keimt auf und ich versuche sie mit allen Mitteln zum Bleiben zu überreden, was mir zugegebenermaßen nicht immer gelingt), Hoffnung (habe ich täglich, mal mehr und mal weniger ausgeprägt), aber auch Verzweiflung (verbiete ich mir stets, kommt trotzdem immer wieder). Dabei hat unser Jahr so erfolgreich und energiegeladen mit IKA/Olympiade begonnen, nur um anschließend in eine Schockstarre zu verfallen, die wir niemals für möglich gehalten hätten. Ein angeordnetes, verzweifeltes Innehalten, weil ein kleiner Virus uns geißelt. Die Erinnerungen an jene unbeschwerten Tage in Stuttgart sind noch so gegenwärtig und doch scheinen sie unendlich weit weg. Wie aus einer anderen Zeit. Und was soll ich sagen, genau das sind sie auch. Aus einer anderen Zeit. Denn nun hat eine neue Zeitrechnung begonnen; es gibt die Zeit vor Corona und die Zeit nach Corona. Die eine wird dabei aber nie so sein wie die andere. Genau das ist es, was wir uns vergegenwärtigen müssen. Fast unvorstellbar. Aber dennoch wahr. Die letzten Monate haben uns gezeigt, wie kreativ wir Menschen werden können, wie anpassungsfähig wir sind und wie hilfsbereit wir miteinander umgehen. Dennoch bleibt es für jeden einzelnen eine Gradwanderung zwischen Helfen und sich selbst gefährden. Denn erwischen kann dieses Virus jeden. Was aber nicht bedeutet, dass Nichtstun die bessere Lösung wäre. Weitgefehlt. Nichtstun bedeutet Untergang. Moralischen, wirtschaftlichen und ethischen. Stattdessen ist Umdenken gefragt. Einfälle, mögen sich auch noch so seltsam sein, weiterdenken. Ausprobieren, testen und neue Wege suchen. Prioritäten verschieben. Unwichtiges endlich sein lassen. Seine eigene Wertigkeit und Wichtigkeit anders definieren. Ziele setzen. Und die Segel gleich mit. Auf zu neuen Ufern! Nichts wird mehr so werden wie es einstmals war. Gehen wir es an und machen die neue Zeit besser! Ich wünsche Ihnen/Euch ein schönes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch in das Jahr 2021 und kann nur allen dringend raten: Bleibt gesund! Thomas Friess 1.Vorsitzender Landesverband Köche Nord

Sorge um den Kochberuf

Statement zum Stellenwert von Köchinnen und Köchen. Aus der Sicht des VKD ist der Kochberuf ein Gewinn für die Gemeinschaft und relevant für eine zufriedene Gesellschaft. Keine Gesellschaft ohne Köche. Der Beruf Koch/Köchin gehört nicht zur Gruppe der systemrelevanten Berufe. Die Relevanz im Alltag ist dennoch enorm. Beim täglichen Besuch im Betriebsrestaurant, bei der Versorgung von Schülern und Senioren oder bei öffentlichen wie privaten Veranstaltungen. Ob dort oder an Wochenenden, Feiertagen und bei Ereignissen wie Hochzeit, Konfirmation & Co.: Köchinnen und Köche sind von Bedeutung. Sie versorgen Menschen, sie verarbeiten Lebensmittel und sie nehmen Ernährung ernst. Sie beherrschen ein Handwerk, das positiv auf andere wirkt und Gutes ausrichtet. Sie scheuen sich nicht vor einem hohen persönlichen Einsatz, sie haben den Willen und die Leidenschaft, große Belastungen auszuhalten und die „extra Meile“ zu gehen. „Die Kultur des Kochens und des Gastgebens ist wichtig für den Zusammenhalt und die Zufriedenheit einer Gesellschaft“, findet Siegfried Arlt, Mitglied im Vorstand des Verbands der Köche Deutschlands e. V. (VKD) und Vorsitzender des VKD-Landesverbands Bayern. „Das Wissen um eine gute Ernährung und die Bereitschaft, für andere da zu sein, sind essentielle Werte für ein ausgeglichenes Miteinander.“ Dennoch sind viele Köchinnen und Köche in Deutschland Niedrigverdiener, ein Umstand, der in Zeiten von Kurzarbeitergeld gravierende Folgen für deren Leben hat. Das gilt insbesondere für Koch-Auszubildende. Einige Experten prognostizieren einen Neubeginn, einen Systemwechsel und eine neue Form des gesellschaftlichen Zusammenlebens nach der Krise. Dafür könnten wir jetzt den Grundstein legen, wenn wir wollten. Wir in den Küchen und wir in der Gesellschaft. Einerseits mit Leistungskraft und zukunftsfähigen Ideen – andererseits mit Wertschätzung und einer Mindestsicherung dieser Berufsgruppe. „Der Beruf des Kochs und der Köchin ist ein Gewinn für die Gemeinschaft“, betont Siegfried Arlt. „Sein Stellenwert ist hoch einzuschätzen und der Nutzen breit angelegt.“ Teaser „Die Kultur des Kochens und des Gastgebens ist wichtig für den Zusammenhalt und die Zufriedenheit einer Gesellschaft.“ Text: Aina Keller

Jugendcamp 2020 Olympiade der Köche in Stuttgart

Das Jurorenseminar fand am 29. Januar 2020 im RBZ Soziales und Ernährung in Kiel statt. Holger Mootz, selbst Erfahrener Juror, zeigte auf was wichtig ist wenn Kochleistungen bewertet werden müssen. 6 Teilnehmer zeigten sich Interessiert und konnten erlerntes im Parallel stattfindetem Citti Pokal umsetzten.

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